DJI Inspire 2

Bilder sind von DJI

DJI Inspire 2

DJI veröffentlichte 2 neue Drohnen, es handelt sich um die DJI Phantom 4 Pro und dem neuen Flaggschiff DJI Inspire 2. Das Design der Inspire 2 hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell Inspire 1 nur wenig geändert, kleine Änderungen gab es dennoch. Technisch hat sich jedoch einiges geändert und das neue Flaggschiff vom Marktführer DJI wartet mit vielen neuen Funktionen und Features auf. Das Transformer-Design wurde beibehalten, die Propellerarme lassen sich nach dem Start des Quadrocopters hochfahren. Das hat den Vorteil, dass sie bei den Luftaufnahmen nicht im Bild stören. Wie schon beim Vorgänger ist die DJI Inspire 2 Drohne für professionelle Einsatzzwecke konzipiert worden und eignet sich bestens um professionelle Luftaufnahmen zu machen. Werbeclips und Filmaufnahmen werden immer öfter mit professionellen Drohnen gedreht, welche hochwertige Kamerasysteme tragen können.

Kamera und FPV

Bei der neuen DJI Inspire 2 hat der Käufer die Auswahl zwischen den X4S und X5S Kamerasystemen. Das X4S Kamerasystem kostet 699 Euro und das X5S Kamerasystem 2199 Euro. Die Inspire 2 kostet schon alleine ohne Kamerasystem 3399 Euro. An den Preisen erkennt man schon, dass die Drohne nicht für den Hobbypiloten konzipiert wurde. Mit beiden Kamerasystemen kann man atemberaubende Luftaufnahmen machen, das X5S Kamerasystem ist jedoch das hochwertigere von beiden. Die Kamerasysteme können an einem Gimbal montiert werden, dank des Gimbals sind die Aufnahmen stets gerade und wackelfrei. Für die FPV-Sicht bekam die DJI Inspire 2 eine separate Kamera an der Front des Quadrocopters spendiert. Der Pilot kann bequem und schnell zwischen der FPV-Kamera und dem Kamerasystem für die Luftaufnahmen hin und her wechseln. Dank der verbesserten Lightbridge Technologie empfängt der Pilot das Livebild der Kamera in Echtzeit mit einer 1080p Full-HD Qualität.

DJI Inspire 2
DJI Inspire 2

Anti-Kollisionssystem

Das Obstacle Avoidance System (Anti-Kollisionssystem) der DJI Inspire 2 Drohne wurde wie bei der Phantom 4 Pro verbessert und erweitert. Die Inspire 2 besitzt an mehreren Stellen Ultraschall- und Infrarotsensoren. An der Front befinden sich Ultraschallsensoren, an der Unterseite befinden sich ebenfalls Ultraschallsensoren samt einer Kamera und an der Oberseite sind Infrarotsensoren verbaut. Die nach oben gerichteten Infrarotsensoren sind besonders in Innenräumen wie Hallen hilfreich, erkennen aber auch Outdoor Hindernisse die oberhalb der Drohne sind. Im Vergleich zur Phantom 4 Pro besitzt die DJI Inspire 2 Drohne keine Sensoren die nach hinten gerichtet sind. Das Obstacle Avoidance System funktioniert einwandfrei bei einer maximalen Geschwindigkeit von 54 km/h und hat nach vorne eine Reichweite von 30 Metern und nach oben eine Reichweite von 5 Metern.

Redundante Systeme

Die DJI Inspire 2 besitzt gleich mehrere redundante Systeme. Einige sind sichtbar, andere sind innerhalb des Quadrocopters verbaut und sind nicht von außen sichtbar. Auffällig ist das redundante Batteriesystem der Inspire 2. Es sind 2 smarte Akkus verbaut und bilden gemeinsam ein redundantes System. Wenn ein Akku ausfallen sollte springt der andere Akku ein und bringt die Drohne sicher zu Boden. Die Sensoreinheiten (IMU) sind in doppelter Ausführung vorhanden, wenn eines ausfällt übernimmt das andere die Aufgabe. Das Barometer-System ist ebenfalls doppelt vorhanden und fungiert als ein redundantes System, genauso wie die Drehgeschwindigkeitssteuerung der Propeller (PWM). Es ist sehr vorteilhaft wenn wichtige System doppelt an Bord sind. Bei einer so teuren Drohne wäre der Ausfall eines Systems verheerend. Bei redundanten Systemen ist der Ausfall eines Systems hingegen nicht ganz so tragisch, da das Ersatzsystem die Funktion und Aufgabe übernimmt.

DJI Inspire 2
DJI Inspire 2

Funktionen und Features

Die Return-To-Home-Funktion wurde bei der DJI Phantom 4 Pro und DJI Inspire 2 verbessert und intelligenter gestaltet. Wenn man die DJI Inspire 2 Drohne zurückruft erkennt sie automatisch den kürzesten Weg und fliegt diesen ab bis sie vor dem Piloten landet. Dabei erkennt sie dank des Obstacle Avoidance Systems Hindernisse und umfliegt diese sicher. Die vielen Ultraschall- und Infrarotsensoren helfen in Kombination mit der GPS-Funktion die Drohne noch stabiler in der Luft zu halten und auf der Stelle zu schweben. Dank der nach unten gerichteten Sensoren und Kamera funktioniert das auch bei schlechtem GPS Signal in Innenräumen. Wenn man Aufnahmen bei sehr kalten Bedingungen machen möchte kann sich der Akku selbst aufwärmen. Wie bei Vorgängermodellen legt man auch bei der DJI Inspire 2 großen Wert auf Fail-Safe-Funktionen. Sicherheit wird groß geschrieben, wovon der Pilot profitiert.

360° Grad QuickSpin

Es wurde eine neue 360° Grad QuickSpin Funktion integriert. Wenn man die Kamera sehr weit schwenkt stößt sie irgendwann an die physische Grenze wie weit sich der Gimbal schwenken kann. Das geschieht bei etwa 270° Grad, weiter kann man die Kamera dann nicht schwenken. Um dieses Problem zu lösen hat DJI die 360° Grad QuickSpin Funktion eingeführt. Wenn man die Grenze erreicht hat kann man die Drohne manuell per Knopfdruck sich blitzschnell um die eigene Achse drehen lassen. Das funktioniert übrigens auch automatisch wenn man das möchte. Sobald das Gimbal die Grenze des schwenkbaren erreicht (etwa 270° Grad) kann man die QuickSpin Funktion nutzen um weiter schenken und filmen zu können. Wir sind auf die ersten Aufnahmen gespannt, die diese Funktion nutzen. Grundsätzlich hört sich die 360° Grad QuickSpin Funktion gut und sinnig an.

DJI Inspire 2
DJI Inspire 2

Fazit

Die brandneue DJI Inspire 2 wiegt mit 2 Akkus, jedoch ohne Kamerasystem, stattliche 3290 Gramm. Das maximale Abfluggewicht beträgt 4 Kilogramm. Die Höchstgeschwindigkeit des DJI Inspire 2 Quadrocopters beträgt erstaunliche 108 km/h. Man sollte jedoch bedenken, dass gewisse Funktionen und Features nicht bei jeder Geschwindigkeit funktionieren. Die maximale Flugdauer des 4280 mAh starken Lipo 6S Akkus beträgt ca. 27 Minuten, das hängt jedoch vom verwendeten Kamerasystem ab und wie viele Funktionen man nutzt. Die Drohne selbst kostet ohne Kamerasystem stolze 3399 Euro. Als Kamerasystem stehen einem 2 Modelle zur Auswahl. Die X4S Kamera schlägt nochmal mit 699 Euro zu Buche und die X5S Kamera sogar mit 2199 Euro. Es gibt jede Menge Zubehör wenn man das wünscht. Am Preis (aber auch am Funktionsumfang) erkennt man, dass es sich um eine professionelle Drohne handelt, welche sich für hochwertige Luftaufnahmen eignet.

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