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Unzerstörbar!?

Der Dromida Ominus Quadrocopter hat ein schickes Design und wurde, wie leider so oft, nicht einfach nur kopiert. Das Design ist einzigartig und besitzt ein aggressives Aussehen. Die Drohne wird flugfertig ausgeliefert, die Propeller sind schon befestigt. Die Firma Hobbico (deutscher Vertreiber ist Revell) wirbt mit einem nahezu unzerstörbaren Quadrocopter. Das kommt durch die robuste Bauweise zustande, auch wenn der Quadrocopter selbstverständlich kaputt gehen kann.

Die 4 Flugarme des Dromida Ominus werden aus einem flexiblen Kunststoff gefertigt und sind dadurch sehr stabil. In einem Werbevideo fährt jemand sogar eine Schubkarre über die Drohne ohne dass sie Schäden davon trägt. Leider ist der mittlere Rumpf nicht so stabil wie die 4 Flugarme und Propeller. Bei einem Testflug brach ein Teil des Rumpfes nach einem Absturz. Bis auf den Rumpf sind jedoch alle Bauteile sehr stabil und überstehen zahllose Abstürze. Selbst nach 50 Abstürzen flog die Drohne einwandfrei, trotz des angebrochenen Rumpfes.

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Flugeigenschaften

Der Dromida Ominus Quadrocopter besitzt sehr gute Flugeigenschaften. Die Flugbefehle der Fernsteuerung werden sehr schnell an die Drohne gesendet, so dass keine Verzögerungen entstehen. Die Drohne bietet dem Piloten 4 verschiedene Flugmodi. Dadurch haben Anfänger und Fortgeschrittene Spaß beim fliegen. Man sollte jedoch bedenken, dass bei den höheren Flugmodi (Semi-Pro und Pro) die Drohne sehr extreme Winkel einschlägt und dadurch extreme Flugmanöver absolviert. Die 2 höchsten Flugmodi sollten nur in einer höheren Flughöhe angeschaltet werden, da die Drohne alle Flugsteuerungen mit einem großen Winkel vollzieht. Die verschiedenen Flugmodi lassen sich schnell auf der Fernbedienung an- und ausschalten. Die ersten 2 kann man über das Drücken des rechten Flugsticks betätigen. Für die höchsten 2 gibt es zum aktivieren einen Knopf an der Fernbedienung.

Wird dieser gedrückt kann man wieder mit dem Drücken des rechten Flugsticks bestimmen welchen man möchte. Die Dromida Ominus sorgt eigenständig für eine stabile Fluglage. Da jedoch kein GPS-Sender eingebaut ist kann er die Flughöhe nicht eigenständig halten. In Preissegment bis 100 Euro besitzen jedoch die meisten Drohnen keinen GPS-Sender. Der Pilot muss die Flughöhe selbstständig korrigieren. Dieser Umstand ist lässt sich jedoch bei einem Anschaffungspreis von etwa 70 Euro verkraften. Die Drohne kann per Knopfdruck an der Fernbedienung Tricks vollziehen. Es sind 360° Flips nach vorne, hinten, rechts und links möglich. Dazu braucht man lediglich einen Knopf auf der Fernbedienung drücken und anschließend den rechten Flugstick in eine der 4 Richtungen drücken.

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Nach einem Flip hat die Dromida manchmal Schwierigkeiten die Flugstabilität schnell wieder herzustellen. Bei leichtem Wind kann man die Drohne noch gut händeln, bei mehr Wind hat sie jedoch Probleme stabil zu fliegen. Die Drohne fliegt grundsätzlich sehr stabil und agil, jedoch machte sie in unserem Test gelegentlich unerwartete und nicht befohlene Bewegungen. Wodurch diese entstehen ließ sich nicht eindeutig sagen. Man soll möglichst nicht in der Nähe von Handymasten fliegen, da die Funkübertragung gestört werden kann. Wir vermuten daher, dass die fehlerhaften Flugmanöver durch eine solche Quelle entstanden sind. Selbst Handys können eine Störung des Funknetzes verursachen. Viele Nutzer raten daher beim Fliegen kein Handy in der Nähe zu haben.

Lieferumfang

Die Drohne wird flugfertig ausgeliefert. Neben der Dromida Ominus ist im Lieferumfang eine Fernbedienung enthalten. Desweiteren erhält man einen Lipo Akku (700 mA), ein USB-Ladegerät und 4 Ersatzpropeller. Es lohnt sich zusätzliche Akkus zu kaufen, so kann man einen längeren Flugtag genießen. Pro Akku kann man etwa 8-10 Minuten lang fliegen. Wenn doch mal etwas kaputt gehen sollte erhält man im Internet die benötigten Bauteile. Die Abdeckung über dem Rumpf, welcher der Drohne die Optik verpasst, kann ebenfalls ausgetauscht werden.

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Unter den Flugarmen der Drohne befinden sich LED´s. Diese sehen nicht nur schick aus, sondern zeigen dem Piloten die Flugrichtung der Drohne an. Die Dromida hat außerdem am Heck (hinten) eine sehr deutlich und auch aus großer Entfernung erkennbare rote LED. So kann der Pilot bei Tag und Nacht sehen wo gerade vorne und hinten bei der Drohne ist. Gerade bei einer größeren Entfernung zum Piloten ist das sehr hilfreich um immer zu wissen in welche Richtung die Drohne gerade fliegt.

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Fazit

Die Dromida Ominus ist in der Tat fast unzerstörbar und überlebt zahllose Abstürze. Sie ist jedoch keinesfalls unzerstörbar und kann wie jede andere Drohne auch kaputt gehen. Im Vergleich zu anderen Drohnen kann sie jedoch mehr Abstürze und Crashs verkraften. Die Propeller und Flugarme sind äußerst stabil und können viel einstecken. Das Flugverhalten der Drohne ist gut und stabil. Sie fliegt sehr zackig und es kommen keine Verzögerungen zwischen Flugbefehl und Drohne zustande. Das Aussehen und Flugverhalten der Dromida Ominus ähnelt ein bisschen einem fliegenden Insekt. Sie kann etwa 100 Meter weit und 20-30 Meter hoch fliegen.

Man erhält für ca. 70 Euro eine sehr tolle Hobbydrohne. Im Preissegment bis 100 Euro gibt es nur sehr wenige Drohnen mit ähnlich guten Flugeigenschaften und Lieferumfang. Die Fernbedienung liegt exzellent in der Hand und ist einem Pad für Spielekonsolen nachempfunden. Die Drohne kann Flips und Loopings auf Knopfdruck vollziehen und sieht sehr stylisch aus. Der Lipo Akku hat 700 mA und sorgt für eine Flugdauer von etwa 10 Minuten. Bei anderen Drohnen ist meistens ein schwächerer Akku beigefügt. Wenn man alle Kriterien bedenkt erhält man für das Geld eine exzellente Hobbydrohne und kann mit ihr in die Welt der Drohnen reinschnuppern. Wer sich für Drohnen interessiert wird mit der Dromida Ominus zufrieden sein.

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